Lange habe ich mich gefragt, kann man zurzeit nach Ägypten ruhigen Gewissens fliegen? Pandemie hin oder her, ich musste einfach mal wieder raus, tauchen und bunte Fische sehen. Also mal schnell einen Flug und Hotel gebucht und Anfang November ging es dann wieder zu meiner alten Wirkungsstätte nach Hurghada ins „Giftun Azur Beach Ressort“ zu „James & Mac“. Abends um zehn Uhr im Hotel angekommen und am nächsten Morgen um acht gleich runter zur ersten Tauchausfahrt.
Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen außen Temperaturen von 28°C ging es dann raus auf ´s Rote Meer. Die Fahrzeiten zu einem der knapp 50 Tauchspots die von J&M angefahren werden liegt zwischen 45 min bis ca. 90 min.
Wenn es die Wetterlage zu lässt werden auch
Touren zu den Wracks von Abu Nuss (ca. 3,50 Std) und in den Süden zu den Riffen Abu Kafan (4,50 Std) und Panorama Reef (3,50 Std.) an.
Die Auswahl ist also riesig. Flach, gemütlich 10-14m oder etwas tiefer, Steilwand oder keine, Oneway oder Pic-up.
Egal, Hauptsache tauchen!!
Wie überall im Roten Meer ist die Artenvielfalt riesig. Hart- oder Weichkorallen, Makro wie Schnecken und Garnelen, Schwarmfisch, die ein oder andere Schildkröte, Rochen, mit etwas Glück auch mal was ganz großes.
und dann erst mal Mittagspause.
Natürlich treffen wir auch die üblichen Verdächtigten an und freuen uns über die große Artenvielfalt.
Gegen ca. 16.00 Uhr kamen wir dann wieder zurück auf die Basis.
Bei einem gemütlichen Deko-Bierchen konnte ich die erlebten Eindrücke der Tauchgänge mit den anderen Tauchgästen revue passieren lassen.
Corona-Fazit:
Man kann und ich werde (geplant) in 2022 mit Familie in den Urlaub fliegen, wieder nach Ägypten.
Im Hotel hatte ich auch kein mulmiges Gefühl, dass ich mich anstecken könnte. Leider war es am Flughafen in Hurghada anders. Es waren nicht die ägyptischen Angestellten, die sich nicht an die Regeln gehalten haben!! Es waren die deutschen Touris. Bei vielen hing die Maske nicht über Mund und Nase, sondern unterm Kinn. Wenn man die Leute darauf ansprach kam die Ausrede, es wäre zu warm und sie würden keine Luft bekommen. Sorry!!! Aber im Flughafen ist es meistens so kalt, dass ich mir jedes Mal denke, wir werden schon auf das kalte Deutschland vorgekühlt und ich mir schon meinen Pulli anziehe.
In diesem Sinne 🙂
Bilder und Text Kai Walz ©









